Montag, 3. Juni 2013

Haferkekse nach Tante Solveig

"Duuuuuuu_huuuuu Uschi," fängt die blonde Biggy an und ich stöhne innerlich auf, "am Sonntag kommt meine schwedische Tante zu Besuch und ich brauche dring.end Haferkekse nach unserem alten Familienrezept. Kannst du mir die backen?" "Ok," erwidere ich, "dann rück das Rezept mal raus." 

Nun erzählt mir Biggy, dass das leider nicht geht, denn das Rezept ist streng geheim und darf niemals schriftlich weiter gegeben werden, denn sonst werden diese Kekse fortan immer anbrennen. 

"Und wie soll ich die dann nach eurem Familienrezept backen?" frage ich leicht gereizt, aber das findet Biggy, ist kein Problem und so flüstert sie mir, nachdem sie sich nach allen Seiten umgeguckt und keinen niederträchtigen Rezepträuber mit gezücktem Bleistift gesehen hat, die Zutaten und die ungefähre Vorgehensweise ins Ohr. Dann muss ich hoch und heilig versprechen, dass Rezept niemals niederzuschreiben ... 

Tja, es tut mir also leid, das Rezept wird nicht veröffentlicht. Ich kann ja schlecht riskieren, dass diese kleinen Köstlichkeiten nicht mehr gelingen werden. Allerdings gibt es jede Menge Haferkeks-Rezepte im Netz, auf die man zurückgreifen kann.

"Boah, Uschi," mault Biggy, als sie die Kekse sieht, "was genau hast du an 'kleine Häufchen auf das Backblech legen', nicht verstanden?" Aber nachdem sie einen Bissen genommen hat, ist sie wieder versöhnt ...

Samstag, 1. Juni 2013

Buchweizenbrötchen - The Next Generation

Nachdem mit gestern der Hefeteig für die Buchweizenbrötchen - die ab jetzt zu meinen täglichen Routinen gehören werden - nicht so gut gelungen war, habe ich mich noch einmal an's Werk gemacht.

Die Zutaten sind die Gleichen, allerdings habe ich diesmal normales Salz an Stelle des Bärlauchsalzes verwendet. Dadurch sind sie aber etwas unwürziger geworden, sozusagen. Außerdem habe ich keine Kartoffelstärke genommen, sondern Maisstärke.

175 g Buchweizenmehl
100 g Speisestärke
100 g glutenfreies Mehl
1 Tütchen Trockenhefe
1 1/2 TL Salz 
1 EL Zcker
1 Schuss Rapsöl, das Olivenöl war alle
225 g Wasser

Aus diesen Zutaten habe ich mit Mixer und Knethaken in ca. 5 Minuten einen Teig geknetet, der idealerweise am Ende kleine Luftporen aufweisen sollte. 

Nun habe ich den Teig, im Gegensatz zu gestern, gute anderthalb Stunden gehen lassen, noch einmal geknetet und dann 12 Bällchen daraus geformt. Diese Teiglinge habe ich dann in das gefettete Muffinblech gelegt, über Kreuz Schlitze hineingeschnitten und nochmals für ca. 45 Minuten abgedeckt gehen lassen. Kurz bevor ich das Blech in den auf 220°C vorgeheizten Ofen geschoben habe, habe ich ein hitzebeständiges Schälchen mit Wasser hineingestellt und die Teiglinge mit gesiebter Speisestärke bestäubt, was ich aber beim nächsten Versuch nicht mehr machen werde, also das mit der Stärke. Ok, es beeinträchtig den Geschmack nicht, ist aber überflüssig.

Die Backzeit beträgt ca. 20 Minuten auf mittlerer Einschubhöhe.